Literarische Denkmäler in Ciudad de México

Lange Spaziergänge durch Parque Chapultepec und veganes Mittagessen in der Cafeteria eines Hare-Krishna-Tempels – die Erinnerungen an meinen ersten Besuch in Ciudad de México 2014 erwecken einen entspannten Eindruck. Bei meiner Rückkehr ist das anders. Mit 9 Millionen Bewohner:innen im Stadtgebiet und 20,4 Millionen im Umland ist Ciudad de México die einwohnerreichste Stadt Nordamerikas. Der Bus braucht beinahe drei Stunden von den ersten Vororten bis zum Terminal Central del Norte. Nicht nur die Größe der Stadt, auch die Sprache verursacht mehr Probleme als erwartet. Ohne eine:n Mitreisende:n mit guten Spanischkenntnissen sind selbst einfache Alltagshandlungen schwierig und anstrengend. Doch dank Freund:innen und anderen Schriftsteller:innen gestaltet sich mein Aufenthalt trotzdem sehr schön. Literarische Denkmäler in Ciudad de México weiterlesen

Bücher, Boxen und Burritos in San Francisco

Irgendwann während der siebzehnstündigen Zugfahrt von Portland nach San Francisco werden die satten Wälder des pazifischen Nordwestens zu den mit gelb-grünen Wiesen und Büschen bewachsenen Hügeln der Bay Area. Ursprünglich war das Volk der Ohlone die größte indigene Gruppe südlich der Küsten-Salish-Nation. Zu ihnen gehörten auch die Yelamu, die die Gegend des heutigen San Francisco besiedelten, aber ihre Spuren sind nur noch schwer zu finden. Die Zeiten der Kolonisierung durch Spanien und die frühere Zugehörigkeit zu Mexiko sind dagegen weiterhin in vielen Orts- und Straßennamen sichtbar. Bücher, Boxen und Burritos in San Francisco weiterlesen