Héctor Tobar: In den Häusern der Barbaren

Nach einem üblen Streit über ihre Ausgaben verlassen Scott Torres und Maureen Thompson unabhängig von einander ihr Zuhause in den Laguna Rancho Estates. Keine:r der beiden informiert ihre Haushälterin Araceli Ramírez, die sich unfreiwillig in der Rolle der Nanny für die beiden Söhne wiederfindet. Drei Tage und einige Missverständnisse später droht Araceli die Deportation, weil sie versuchte, die Kinder zu ihrem Großvater in L.A. zu bringen. Héctor Tobar: In den Häusern der Barbaren weiterlesen

Sherman Alexie: Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeitindianers

Während meiner Woche in Seattle war Sherman Alexie überall: Er wurde bei einer Stadtführung erwähnt, in der Bibliothek empfohlen, als einer der beitragenden Autor/innen zur jährlichen BFI-Sammlung What to Read in the Rain genannt, und nur eine Woche früher hätte ich ihn bei einer Lesung aus seinem neuen Buch You Don’t Have to Say You Love Me erleben können, in dem es um seine kürzlich verstorbene Mutter geht. Sherman Alexie: Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeitindianers weiterlesen

„Geschichte für einen Augenblick“: Spurensuche auf Cortes Island

In Geschichte für einen Augenblick (S. Fischer Verlag, 2014) geht es um Verbindung – zwischen und trotz Menschen, Raum und Zeit. Die Handlung beginnt auf Cortes, einer der Discovery Islands am nördlichen Ende der Georgia-Meerenge, als Ruth dort am Strand ungewöhnliches Treibgut entdeckt: Das Tagebuch der jungen Nao. „Geschichte für einen Augenblick“: Spurensuche auf Cortes Island weiterlesen